Der Kunst soll eine zunehmenden Bedeutung im gesellschaftlichen Miteinander verschafft werden.

Das Produzieren von Kunstist die Grundlage ihrer Wahrnehmung. Kunst wahrnehmen lässt sie in den Sinnen Vieler lebendig sein. Der Rezipient ist zu lange unterschätzt worden. Er befreit die Kunst von ihrem handelbaren Geldwert, indem er sie sich durch sein Wahrnehmen bedingungslos aneignet.
Auch die Entwicklung der KI, deren rasantes Wachstum wir gerade miterleben, stellt die Kunst vor unerwartete Herausforderungen. So befreit sie einerseits, indem sie in Darstellungen eine noch nie gekannte Loslösung von der Naturvorlage ermöglicht, die Gestaltungsmöglichkeiten. Und wirft bisher unbeantwortete Fragen nach Urheberschaft und Handschrift des Künstlers, aber auch nach der Verwertbarkeit seiner Kunst als Marke, auf. Außerdem verweist sie den Rezipienten konsequent und dermaßen deutlich auf die Autorität seiner eigenen, ja eigenverantwortlichen Wahrnehmung zurück. KI versucht die Fiktion auf den Sockel der Wirklichkeit zu erheben; und in genau dieser Bewegung, könnte man meinen, entmachtet sie sich selber.
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Einige ausgewählte Projekte
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- 9. November 2018
Diese temporäre Arbeit ist in einem Wald an einer umgestürzten Eiche entstanden und reiht sich in die Werkreihe der „Blind Dates“ ein. "Ich bin hier im Wald an einem, wie ich finde, sehr bizarr anmutenden Ort. Diese Stelle hier, habe ich beim ersten Lockdown ganz zufällig bei einem meiner Waldspaziergänge entdeckt. Und dieser Ort hier hat mich sehr berührt, wegen der umgestürzten Eiche...- Date
- 9. November 2018
Das Projekt bewegt sich zwischen Installation und Aktion und erscheint an unterschiedlichen Orten. Die Papierarbeiten gehen in Resonanz mit dem vorgefundenen Raum, mal als große Wandinstallation, mal mit vielzähligen Objekten in einem offenen Gelände oder Innenhof …






